Über den (Un)-Sinn von Mars One 

Eines vorab: Der vorliegende Text wurde im größten Teil subjektiv unter der Meinung des Autors verfasst, und ist daher nicht objektiv! Er soll neben mir, aber auch andere Personen zum kritischen Überdenken des Projektes bringen.

 

Seit Jahrtausenden blickt der Mensch in klaren Nächten in den Sternenhimmel, und ist immer wieder auf's neue fasziniert, von der atemberaubenden Vielfalt, die der Himmel zu bieten hat. Neben unzähligen Sternen, einigen Satelliten und dem ein oder anderen Nebel, bieten auch Planeten, sofern sie zu sehen sind, dem Beobachter einen wecksamen Anreiz, sich mit der kosmischen Nachbarschaft näher zu befassen. Und zum Glück, war der Wunsch danach, möglichst alle am Himmel beobachtbaren Prozesse und Mechanismen hinreichend genau zu verstehen, evolutionär bereits sehr früh ausgeprägt.

 

Heute, können wir mit Teleskopen und anderen technischen Hilfsmitteln genau das machen, was vor langer Zeit noch mit dem bloßen Auge erledigt werden musste. Unser visueller Horizont hat sich mit der Weiterentwicklung von Technik und Mensch, daher massiv ausgeweitet. Und trotzdem, hält der Nachthimmel noch unzählige Geheimnisse für uns bereit! Die Suche nach dem Unbekannten, wird im folgenden Artikel auch noch von entscheidender Wichtigkeit sein. Aber worum geht es nach dieser doch recht langen Einleitung, jetzt eigentlich?

 

Da der Mensch seit Anbeginn seiner Existenz dazu bestrebt war, neues zu entdecken und das Unbekannte in der Natur seiner Sache zu suchen, kam bereits früh die Vorstellung nach interplanetaren Reisen auf. Wie würde es wohl sein, mit einem vollbepackten Raumschiff, zwischen den Planeten herzurasen und zwischendurch einen Stopp einzulegen? Heute ist diese Frage aus Untersuchungen zufriedenstellend beantwortet. Wieso sie beim Projekt, mit dem wir uns heute befassen wollen, trotzdem ungeachtet bleibt, ist neben vielen Kritikern auch mir weiterhin ein großes Rätsel.

 

Zum Anflug mit anschließender Kolonisierung des Planeten Mars, wurde im Jahr 2011 das Projekt „Mars One“ gegründet. Es hat als Ziel bis zum Jahr 2027, Menschen auf dem Mars landen zu lassen, um auf dem Planeten eine bewohnbare Siedlung zu errichten, die dauerhaft als Standpunkt für irdische Bewohner dienen kann. Natürlich, wird aus dieser recht oberflächlichen Betrachtung des Themas noch nicht ersichtlich, welche Problematiken sich ergeben. Schauen wir uns zunächst den Missionsablauf an:

 

Seit Ende April 2013, steht jedem Menschen weltweit die Möglichkeit zu, sich unter bestimmen körperlich/geistigen Voraussetzungen bei Mars One zu bewerben. Geplant war ursprünglich den Selektierungsprozess für die Astronauten der Mission, noch Juli 2015 zu beenden. Im Jahr 2022 soll ein unbemannter Rover auf den Mars geschickt werden, um einen Landeplatz für die Mission zu finden. Zur selben Zeit wird ein Kommunikationssatellit in die Marsumlaufbahn versetzt, um im späteren Verlauf der Mission irdische Kommunikation mit den „Marsastronauten“ zu ermöglichen. 2024 soll die sogenannte Cargo-Mission starten um lebenswichtige Geräte und Funktionen auf den Mars zu bringen. Im Jahr 2026 kommen wir dem eigentlichen Hauptanliegen der Mission näher. 4 Astronauten werden in einem Raumschiff den Mars anfliegen, ehe im Jahr 2027 vier weitere Astronauten in einem Modul zum Ort des Rovers gebracht werden, um zusammen eine Kolonie auf dem Mars zu errichten. Die Reise für die Astronauten dauert voraussichtlich 7 Monate. Anlässlich des Namens „Mars One“ werden die Astronauten nach ihrer Reise zum Mars, nie wieder auf die Erde zurückkehren.

 

So weit zum Ablauf. Sucht man in einer Suchmaschine im Internet nach Informationen zum Projekt, wird man selbstverständlich zunächst auf die direkte Homepage der Mission geleitet. Dort warten schließlich vielversprechende Bilder, und locker-luftige Sprüche auf den potenziell interessierten Leser, die ihm innerhalb weniger Sekunden klar machen sollen: ,,Der nächste große Schritt für einen Menschen!“ Ungeachtet des minütlich wieder erscheinenden Flyers ,,Become a part of our mission“ mit der Forderung seine E-Mail-Adresse preiszugeben, könnte man sich aber fragen: Was ist mit der Realität?

 

Man stellt sich anlässlich des wahnsinnigen Umfangs des Projektes vermutlich die Frage, woher Mars One die Einnahmen für sein Vorhaben gewinnt!? Schließlich gehen die erforderlichen Summen für eine „Marskolonisierung“ in astronomische Höhen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Einnahmen werden aus dem Free TV zur Verfügung gestellt. Geplant ist nämlich, das Projekt mit dem Start ab 2022 in ein möglichst weites Licht zu werfen und den Konsumenten bereits möglichst früh stark genug zu polarisieren. Je mehr Leute zuschauen, umso besser, schließlich ist das ganze ein angebliches wissenschaftliches Vorhaben, das im Endeffekt vielmehr Geld eintreibt als neue verwertbare Erkenntnisse über den roten Planeten. Marketing statt Wissenschaft, oder man macht sich an einen Vergleich von Resultaten zwischen bisher bereits stattgefundenen Marsmissionen und dem Projekt Mars One am Ende seiner Laufzeit. Doch leider bleibt es nicht bei dem Punkt, dass Mars One scheinbar unwillkürlich als primäres Ziel die Manipulation des Konsumenten auf Grundlage einer Marketingstrategie hat.

 

Kommen wir auf die Menschen zurück, die Mars One über propagandistische Mittel via Fernsehen, Zeitung oder Internet versucht von der Strategie zu überzeugen, wenn auch mehr passiv als aktiv. Wer sind diese Menschen, die freiwillig eine Bewerbung schicken an eine Organisation, die im Endeffekt die Unwissenheit von Personen ausnutzt? Warum gibt es heute (Stand: Juli 2015) überhaupt bereits mehr als 200 000 Menschen, die versucht haben ein One-Way-Ticket zum Mars zu buchen in der Gewissheit, alles verwertbare hinter sich zu lassen und weit weg von der Familie zu sterben?

 

Zweifelsfrei gebührt den freiwilligen Teilnehmern der Mission größter Respekt auf Seiten der Organisation selber, aber auch auf Seiten der Medien, die während der angehenden Liveübertragungen ab 2026 alle am Geschehen teilhaben lassen werden! Vermutlich werden mehrere Milliarden Menschen ihre Emotionen und Gefühle, an diese wenigen Personen binden, die sich während der Zeit auf dem Mars aufhalten. Eine riesige Chance für alle Personen, die im realen Leben zu wenig Anerkennung und Aufmerksamkeit von anderen erfahren. Sich selber ins Rampenlicht zu stellen, und vor allem etwas besonderes zu sein, das macht doch den Reiz der ganzen Sache aus! Besonders anfällig für Bewerbungen der Mission sind also Menschen die:

 

oftmals in ihrem Leben fühlen, dass sie für Dinge die sie leisten nicht oft genug anerkannt werden

es für sich mögen im Rampenlicht zu stehen um sich vor anderen bemerkbar zu machen

glauben, sie kriegten mit Mars One eine riesen Chance Berühmtheit zu erlangen, um auf diese Art auf sich aufmerksam zu machen

 

Es wäre aber genau so falsch, diese 3 Hauptgründe direkt auf die gesamte Gemeinde zu übertragen! Es ist lediglich so, dass diese Gründe verhäuft diejenigen zu sein scheinen, die Menschen zu Handlungen zu verleiten, die sich im Nachhinein als Negativ herausstellen werden. Zu sagen, dass alle Menschen die sich für Mars One interessieren oder beworben haben, Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl haben, wäre sicher auch nicht korrekt.

 

Allerdings ist neben der eigentlichen Planung des Projektes, zusätzlich auch bekannt, was das Ende der Mission betrifft, zumindest wenn man einen logischen Gedankengang konsequent zu Ende führt. Folgender Kontext ist gegeben: Es wird eine Gruppe von Menschen auf den Mars geschickt, mit der Aufgabe den Planeten zu kolonisieren. Ein Rückflugticket ist nicht gebucht.

 

Was also wäre, wenn etwas schief ginge? Wenn plötzlich Faktoren mit ins Spiel kommen, die bis dato unentdeckt blieben? Was mit Menschen passiert, die sich 7 Monate lang isoliert auf engstem Raum befinden, wurde anhand eines Experimentes nachgewiesen (für genau diese Fälle). Isolation ist der Horror für jeden Menschen, und auch in einer Gruppe aus bis zu 14 Personen, können Konflikte auf dieser Zeitskala auf engstem Raum schlichtweg nicht ausgeschlossen werden! Im Gegenteil, ihre Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht sich drastisch, zusätzlich werden die Crew aber diverse verschiedene Kameras begleiten, Privatsphäre wird überwiegend verloren gehen, und die gesamte Mannschaft wird anlässlich der unzähligen Liveübertragungen, nur darauf kanalisiert sein, ihre eigene Persönlichkeit in ein angemessenes Licht zu stellen (Performance-Goal). Der wissenschaftliche Zweck hinter der Mission, geht dabei völlig verloren. Die Mannschaft ist aufgrund dessen bereits vor der Landung, aufgrund der Isolation und Unterdrückung ihres wahren Ich's, psychisch stark belastet!

 

Mars One möchte davon nichts wissen und betont: ,,Mars One will carefully select the crew for a number of skills and qualities. They will be people who have dreamt their whole life of going to Mars, and in many case will have pursued careers that increase the odds of being selected for this kind of mission. The selected team will be very smart, skilled, mentally stable and very healthy. They will go to Mars to live their dream.“

 

So wird im Auszug zwar betont, dass die Astronauten nach ganz spezifischen psychologischen Merkmalen ausgewählt würden, jedoch wird der psychologische Geist der Astronauten im vorliegenden Fall als statisch und missionsunabhängig angenommen. Von möglichen Veränderungen der ,,mental stabilen und sehr gesunden“ Menschen über einen Zeitraum von 7 Monaten möchte man hier nichts wissen.

 

Wissenschaft bedeutet das man Wissen schafft. Für diverse verschiedene Marsrover, die Untersuchungen am roten Planeten durchgeführt haben, galt dieses Motto. Die Kosten der Curiosity-Mission beliefen sich auf 2,5 Milliarden US-Dollar! Dafür war der Erkenntnisgewinn am Ende der Mission jedoch auch erwartungsgemäß hoch. Für das Projekt Mars One werden nach eigenen Einschätzungen zunächst 6 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden. Mit jeder weiteren Crew, die sich dann in Kapseln auf den Weg zum roten Planeten macht, kommen 4 Milliarden weitere drauf. Unvorstellbare Summen, mit unvorstellbar schwachen Resultaten, denn lernen können wir aus dieser Mission leider nichts! Es ist vielmehr Unterhaltungsgeld.

 

Doch eine menschliche Kolonisation auf dem Mars? Passt das überhaupt in die Vorgaben der Natur? Wichtig zu wissen ist, dass es der Erde gegenwärtig besser gehen könnte, als das in der Realität der Fall ist. Der Mensch beeinflusst wie jedes andere Tier auch, seine unmittelbare Umgebung und zwingt sie zu Veränderungen. Doch auf der Erde, bringen diese Veränderungen Probleme mit sich, unter denen auch der Mensch zunehmend leidet. Wir stehen deswegen vor einer großen Aufgabe, hier auf der Erde!!! Und trotzdem scheint es für die überwiegende Anzahl an Menschen faszinierend zu sein, weiterhin faul rumzusitzen anstatt sich zu erheben und aktiv zu werden. Wieso, wird ein Planet von Lebewesen kolonisiert die über einen eigenen einmaligen Lebensraum verfügen?

Vermutlich weil die ganze Zeit mehr gehen muss. Das Image und Motto des Projektes Mars One, ist die Ausbreitung der eigenen Spezies über möglichst viele Teilbereiche. Anstatt mit der Renaturierung zu beginnen, das was auf der Erde nicht mehr existieren wird zu retten, weicht man der Bequemlichkeit halber auf einen anderen Planeten aus? Wenn das die allgegenwärtige Einstellung der Menschheit sein soll, stehen uns große Probleme bevor! Deswegen sollten sich alle Personen dieser Welt mal die Frage vor Augen führen: Ist es sinnvoll, mit einer angefangenen Sache aufzuhören und sich etwas neues zu suchen, ohne dabei Anstrengungen auf sich zu nehmen, das zu reparieren was zerstört wurde?

 

Mars One besitzt neben seiner Marketingstrategie auch noch ein sich völlig überschätzendes und arrogantes Image, das impliziert: Wir müssen uns schnell und überall ausbreiten, ohne mit dem zufrieden zu sein, was wir haben! Und was sagt Mars One dazu? Unter den FAQ, taucht unter anderem die Frage auf, warum ausgerechnet der Mars für diese Mission infrage kommt: ,,There are a number of reasons to travel to Mars.

The first is the realization of an amazing dream! Sending a manned mission to Mars is a fantastic adventure. Imagine living on another planet, millions of miles from the Earth; looking up into the sky with the knowledge that one of the 'stars' is actually the planet you were born on. Who can even envision the incredible feeling of being the first human in history to step out of the capsule and leave your footprint on the surface of Mars?“

 

Ob es sich bei diesem Auszug um Propaganda handelt, steht für viele außer Frage. Aber ist es wirklich ein fantastisches Abenteuer, seine Familie auf Erden zu verlassen, 7 Monate durch schwarzen Raum zu reisen, mit Leuten die man zuvor nicht einmal kennt um anschließend auf dem Planeten ohne Rückflugticket zu sterben? Auch von einem wirklich schlagkräftigen Argument kann hier nicht die Rede sein, wenn im Endeffekt nur alles beschönigt wird. Weiter heisst es: ,,A second reason is good, old-fashioned curiosity. Where did Mars come from? Can it teach us about Earth's history? Is there life on Mars? These are just three of the hundreds of burning questions for scientists all over the world.“

 

Aber auch diese Fragen ließen sich ohne Marketing, dem Risiko Menschenleben zu verlieren, und 6 Milliarden Dollar zufriedenstellend beantworten. Denn all das, hätten uns auch unbemannte Marsrover erzählen können oder?

 

Reden wir abschließend noch über die natürliche Beschaffenheit auf dem Mars, und möglichen Gefahren für die Astronauten. Der Mars ist ein vergleichsweise kleiner Planet. Seine Atmosphäre ist folglich so dünn wie die irdische in 50 Km Höhe. Auch sein Magnetfeld ist nach heutigen Messungen extrem schwach ausgeprägt bis überhaupt nicht mehr vorhanden. Die Temperaturen stellen für Astronauten kein allzu großes Problem dar. Jedoch befindet sich der Mars mit durchschnittlich 228 Mio. Kilometern Entfernung zur Sonne immer noch in einem mitunter großen Einflussbereich, der von der Sonnenatmosphäre ausgehenden hochenergetischen Teilchenstrahlung. Auf der Erde dringt keine elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen unterhalb von 280 Nanometern mehr auf die Oberfläche. Die Ozonschicht verhilft uns dabei, indem sie die in die Atmosphäre eindringende Strahlung, die beim Menschen Hautkrebs und schwere gesundheitliche Schäden hinterlassen kann, effektiv absorbiert und umwandelt. Mit dem Preis, dass sich aber auch das Ozon kurzfristig abbaut, ehe es durch biologisch/ökonomische Prozesse wieder in die Atmosphäre gelangt. Und auf dem Mars? Dort ist die Atmosphäre für eine effektive Abschirmung der hochenergetischen Strahlung um Größenordnungen zu dünn! Auch genug Sonnencreme, wird zum Leid der bemannten Mission nicht zur Widersetzung der tödlichen Gefahr führen können.

 

Wie geht die Atmosphäre der Erde bei Sonnenstürmen vor? In Zeiten starker Sonnenaktivität mit hohen Magnetfedstärken, kommt es nicht zu selten zu koronalen Massenauswürfen (CME's) in der Sonnenkorona. Die Folge ist ein mit enormer Geschwindigkeit von der Sonnenatmosphäre abströmender Teilchenwind bestehend aus positiv geladenen Protonen und Elektronen, zusammen mit einigen anderen Teilchenformen. Da der Sonnenwind elektrisch geladen ist, reagiert er nach elektrodynamischen Gesetzen auch auf Magnetfelder. Aufgrund dessen, wird der auf der Erde einströmende Teilchenwind bedingt durch die Magnetfeldlinien zu den Polen abgelenkt. Dort dringt er schließlich in die Atmosphäre ein, und bringt Sauer- und Stickstoffatome in den oberen Atmosphärenschichten über Reionisationsprozesse zum Leuchten. Die Folge sind Polarlichter. Und auf dem Mars?

 

Gibt es kein Magnetfeld mehr! Aufgrund dessen dringt neben der hochenergetischen elektromagnetischen Sonnenstrahlung auch noch der Teilchenwind ungestört in die kaum vorhandene Atmosphäre ein und erreicht mehr oder weniger ungestört die Marsoberfläche. Ohne bereits jetzt gültige und experimentell nachgewiesene Methoden der Abschirmung dieser Winde entwickelt zu haben, bedeutet ein Start der Mission das definitive Bevorstehen körperlich irreversibler Schäden für die Astronauten, mit am Ende folgender definitiver Todesfolge. Was macht man nicht alles für ein bisschen Ansehen, für das Schlüpfen in eine Heldenrolle? Ungeachtet der Strahlung stellen auch noch andere auf dem Mars auftauchende natürliche Phänomene ein potenzielles Problem für Astronauten dar. Ob Sandstürme, rasante Temperaturstürze oder kurzzeitig die Sonneneinstrahlung behindernde Staubaufwirbelungen; Irgendwo lauert sie, die Gefahr auf dem roten Planeten noch vor Missionsende tödlich zu verunglücken.

 

Trotz alledem ist es ja eine gesunde Eigenschaft des Menschen, seine Horizonte und Grenzen zu entdecken und mitunter zu überschreiten. Aber unterschieden werden muss trotzdem zwischen wohlbedachter Grenzüberschreitung mit dem Ziel neues zu entdecken und zu lernen, und der sinnlosen Selbstüberschätzung mit unabsehbaren Folgen selbst für unbeteiligte Personen der Mission.

 

Runden wir das Ganze doch mit einem Fazit und anschließendem Zitat ab. Mars One hat als vermeintliches Ziel, bis zum Jahr 2027 eine menschliche Kolonisation auf dem Mars zu errichten. Wenn auch aus eigenen Angaben nicht wirklich hervorgeht, welches konkrete Ziel die Mission verfolgt, ist es nach der Auffassung der Organisation das ,,fantastische Abenteuer“, das irdische Bewohner auf einem wundervollen Planeten dazu verleiten soll, sich bewusst in Gefahrensituationen zu begeben, um der Marketingstrategie des holländischen Unternehmens möglichst viele Gewinne zu verschaffen. Wenn auch ethisch/moralische Aspekte bei einem 7 monatigen Flug, mit großer Sicherheit in den Hintergrund rücken, sei es doch für alle auf der Welt eine klasse Idee, eine fehlinnovative, experimentell noch gar nicht untersuchte Mission mit möglichst viel Unterstützung zu verfolgen. Aber wie war das noch gleich? ,, Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“

Wir warten gespannt darauf was kommt!